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Sir.K Dukem
Spain Göttingen Niedersachsen - Lower Saxony
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Korsaren der Karibik
1987 wurde Sid Meiers Computerspiel Pirates! erstmals veröffentlicht. Dieses Spiel hat bis Anfang der 1990er Jahre ComputerspielpiratInnen begeistert! Das Spiel bot alles, was das Piratenherz begehrte. Mittlerweile gibt es auch einen 3D Nachfolger und ein Brettspiel namens Korsaren der Karibik (bzw: Merchants and Marauders). Korsar ist ein anderes Wort für Pirat und geht laut Wikipedia letztlich auf das lateinische Wort cursus Beutezug, eigentlich Lauf zurück. Genauso wie sich die Wörter Pirat und Korsar ähneln, lassen sich auch bei einem Vergleich des Computerspiels mit diesem Brettspiel viele Ähnlichkeiten finden. Schätze suchen, Matrosen anheuern, Gerüchte aufschnappen, kämpfen. Hier wie da in der Karibik und mit den Nationen England, Frankreich, die Niederlande und Spanien.
Abb.1 PC Cover
Ziel des Spiels 10 Siegpunkte erreichen.
Regeln: Grundlegend sind die Regeln sehr einfach. Pro Runde hat jeder Spieler/ jede Spielerin 3 Aktionsmöglichkeiten. Dies sind 1. Bewegen, 2. Suchen und 3. Hafenaktion. Während 1. selbsterklärend ist und 2. z.B. eingesetzt wird, um ein feindliches Schiffe im selben Gebiet zu finden und zu bekämpfen ist die Hafenaktion etwas aufwändiger. Sie besteht aus Waren verkaufen (immer als erstes) und in beliebiger Reihenfolge Waren kaufen, ein Gerücht aufschnappen/überprüfen, Mannschaft anheuern, einen Auftrag annehmen/erledigen, Werft besuchen (um das Schiff auf oder umzurüsten) und Gold ins Geheimversteck bringen (nur im Heimathafen). Hinzu kommen jedoch viele weitere Regeln und Ausnahmen zu den Grundregeln, die jedoch einmal verinnerlicht logisch und einfach sind.
Abb.2 Inhalt
Wie spielt es sich Die Mechanismen des Kampfes und des Handels wirken erfrischend. Sie sind gut durchdacht und machen spielerisch Spaß. Billig kaufen und teuer verkaufen ist möglich. Beim Kampf stellt sich den TeilnehmerInnen die Frage, wie viel Risiko sie bereit sind einzugehen. Da das Spiel sehr textlastig ist, empfiehlt es sich das Spiel in einer Sprache zu spielen, die allen TeilnehmerInnen sicher geläufig ist. Das Spiel ist im ganzen sehr stimmig und lässt einen den Wind in den Haaren flattern spüren (etwas, das der Videorezensent Tom Vasal bei Vasco da Gama vermisst hat). Leider wurde es verpasst bei der deutschen Übersetzung die FAQ mit einzubauen, so das genauso wie bei der englischen Anleitung viele Fragen offen bleiben. Die FAQ sollte unbedingt ausgedruckt werden vor dem ersten Spiel. Hinzu kommt, das in der deutschen Edition Christian Marquis leider durch einen Fehldruck zu stark ist (Originalwerte: 4/2/1/2). Zu Zweit kommen sich die SpielerInnen etwas zu wenig in die Quere, es hat etwas von einem Uni-Solospiel. Zu dritt oder viert bedrohen sich die SeefahrerInnen abschreckend und schnappen sich Kaufleute oder den Vorteil von guten Preisen für Mangelwaren weg.
Abb.3 Frisch aus der Box
Tipps für Anfänger Anfangs sollte auf eine weitestgehend friedliche Händlerstrategie gesetzt werden, die etwas einfacher ist, als die des Korsaren. Abgekürzt werden kann das Spiel durch eine Beschränkung auf 5 Siegpunkte. Kämpfe mit MitspielerInnen sollten vermieden werden. Bestenfalls für den finalen Showdown sind sie sinnvoll. Bis dahin gilt: Abschreckendes Hochrüsten bis sich die Bretter biegen!
Abb.4 Zum selber Drucken: Jack Sparrow
Pro & Contra
Pro + Tolles thematisches Spielgefühl das erstaunlich umgesetzt wurde (Arrrh!)  + Interessante Mechanismen + Ansprechende Aufmachung
Contra - Lange Wartezeit zwischen den Zügen - Teilweise sehr glückslastig (Für Gerüchte und Aufträge müssen teilweise zwei Würfelproben bestanden werden um sie zu erfüllen) - Relativ lange Spielzeit (ca. 1 Stunde pro Person)
Fazit: Dieses Spiel ist genau das, worauf alle Pirats! Fans gewartet haben. Eine tolle Umsetzung des Piraten Themas. Wer wegen des Glücksanteils und der langen Wartezeit ins Wanken gerät, ob Korsaren der Karibik nun im eigenen Spieleschatz untergebracht werden soll oder besser umsegelt wird, sollte dem Spiel zumindest probeweise eine Chance geben. Entweder es fesselt sofort oder gar nicht. Alle anderen sollten ihre Augenklappen, Rum und Holzbeine zum nächsten Spieleabend mitbringen und sich mit der richtigen Musik schon mal in Stimmung bringen. Leinen los, Matrosen!
Kasper Aagaard und Christian Marcussen Korsaren der Karibik von Pegasus Spiele 2011.

Pirates of the Caribbeansea Sid Meiers Pirates! was a computer game, first published in 1987. This game has thrilled to the early 1990s computer pirate within! The game had everything a pirate heart desired. There exist also a 3D successor and a board game called Merchants and Marauders (or: Korsaren der Karibik). Corsair is another word for pirate, and according to Wikipedia goes back ultimately to the Latin cursus foray actually run. Just as the words pirate and corsair are similar, there can be found also comparison of the classic computer game many similarities with this board game. Guess looking to hire sailors, snapped rumors, fight. Here and there it plays in the Caribbean with the nations of England, France, the Netherlands and Spain.
Fig.1 PC Cover
The aim of the game Get 10 victory points.
Rules: Basically the rules are very simple. Each round every player has three options for action. These are first Move, second Search and third Port Action. While first self-explanatory and 2nd is for example used to find an enemy ship in the same area and fight. The port is somewhat more complex action. It consists selling of goods (always as first action) and buy in any order goods, checking or pick up a rumor, hiring crew, do accept a job or complet it, attending yard (to the ship on or upgrade) and bring gold into the secret hiding place (in home port only). In addition, however, come many more rules and exceptions to the basic rules are internalized once logical and simple.
Fig.2 Components
How it plays The mechanisms of conflict and trade are feeling refreshing. They are well thought out and playfully of fun. Buy low and sell high is possible. In the fight itself represents the participants the question of how much risk they are willing to take. The game is very heavy in using text, so it is advisable to play the game in a language that is certainly familiar to all participants. The game is very consistent throughout and makes you feel the wind flapping in the hair (something that was missing towards the video reviewer of Tom Vassal in Vasco da Gama). Unfortunately, it was missed with in the sedcond Edition to integrat the FAQ in the rules. The FAQ should always be printed before the first game. Two players come too little in conlikt together it has something of an Uni-Soloing. A Three or four salergame deterrent and threaten to snatch away the advantage from merchants or good prices for scarce goods.
Fig.3 Out of the box
Tips for beginners Initially should be set to a largely peaceful merchant strategy, which is somehow simpler than that of the corsairs. You can abbreviated the game by a restriction on 5 victory points. Struggles with co-players should be avoided. They are used best for the final showdown. Until then: Bend repulsive upgrading to the ships!
Fig.4 Print it yourself: Jack Sparrow
Pro & Contra
Pro + Great thematic feel of the surprisingly been implemented (Arrrh!)  + Interesting mechanisms + Appealing presentation
Contra - Long waiting time between the moves - Some things are very lucky heavy (for orders rumors or have some specimens two dice rolling are passed to master them) - Relatively long time (about 1 hour per person)
Conclusion: This game is exactly what all the pirates! fans have been waiting for. A great implementation of the pirate theme. Who because of the luck part and the long waiting time beetween the moves begins to totter if Merchants and Marauders will now be housed in the own gametreasure or should it be better to circumnavigate the game, at least tentatively given a chance. Either immediately or never attracts. All others should have to take their eye patches, wooden legs and rum to the next game night and bring the right kind of music ever in the mood. Cast off, sailors!
Kasper Aagaard and Christian Marcussen Merchants & Marauders by Z-Man Games 2010.
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