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Sir.K Dukem
Spain Göttingen Niedersachsen - Lower Saxony
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Kohle : mit Volldampf zum Reichtum,
Kohle spielt zur Zeit der industriellen Revolution, etwa Mitte bis Ende des 18 Jh. in Lancashire , Großbritannien, als der weltweite Kapitalismus seinen Anfang nahm. Für viele Menschen ein ansprechendes Thema, allerdings sollte das nicht der Grund sein, warum jemand Kohle spielt, da dieses Thema nur am Rande gestreift wird. Sechs der Spiele im BGG Top 10 Ranking (stand: Juli 2011) sind mehr oder weniger abstrakte Wirtschaftssimulationen. Für thematische Abwechslung egal wie hoch der Abstraktionsgrad ist, sind die SpielerInnen dankbar.
Abb.1 Kohle : Inhalt der neuen Edition
Ziel des Spiels Mehr Siegpunkte als die Konkurrenz erwirtschaften.
Regeln "Ok Leute, die erste Regel die ich euch erklären muss handelt von dieser virtuellen Verbindung zwischen Liverpool und Birkenhead..." Wer Kohle schon gespielt hat, erkennt die Ironie. Es bringt das Problem konfuser (Sonder-) Regeln bei Kohle auf den Punkt. Im Spiel versuchen die SpielerInnen durch 2 Aktionen jede Runde ihr Einkommen zu verbessern oder direkt an Siegpunkte zu gelangen. Entweder sie machen dafür Schulden oder sie bauen direkt das Streckennetz aus, bauen Industrien, verbessern selbige oder aktivieren sie. Für jede Aktion muss eine Karte abgelegt (um Industrien zu bauen sogar eine passende Karte, also die gewünschte Industrie oder der Bauort) und ggf. die Kosten für die Aktion ( in £) bezahlt werden. Das Spiel ist dabei klar in eine Aufbauphase (Kanalperiode) und eine Phase in der die großen Punkte gemacht werden (Eisenbahnperiode) unterteilt.
Abb.2 Komponenten
Tipps für Anfänger Lest keine Strategie Guides, da ein Großteile des Spaßes auf die eigenständige Erschließung möglicher Strategien besteht. Die Möglichkeiten bei Kohle sind eh zu vielfältig, um sie in kürze zu erklären. Die Regeln sollte sehr sorgfältig vor der ersten Partie gelesen und ggf. durch ein Video ergänzt werden. Sehr nützlich sind auch Kurzspielregeln wie diese, bei denen die Anfängertips gleich mitgeliefert werden.
Abb.3 Spielbrett
Wie spielt es sich Trocken, mathematisch und interaktionsfrei sind die eher negative Umschreibungen für Kohle. Positiver kann es als weitestgehend glücksunabhängiges, eurotypisches Strategiespiel auf hohem Niveau umschrieben werden. Ganz interaktionsfrei ist das Spiel jedoch nicht, aber die Interaktion bewegt sich auf einem sehr subtilen Niveau. Die strategischen Möglichkeiten sind überwältigend. Orientieren können sich eher planlose Spieler für ihre Entscheidungen im Spiel höchstens am (geringen) Glückselement, den Handkarten. Außerdem sind die Plätze für Industrien und Verkehr (Kanal/Eisenbahn) beschränkt, was zu einer Konkurenzsituation führt. Sehr taktisch kann der Mechanismus zur Bestimmung des Startspielers eingesetzt werden. Dies ist, wer in der letzten Runde am wenigsten £ ausgegeben hat. Es spielt sich sowohl mit 3 als auch mit 4 SpielerInnen sehr gut und sehr unterschiedlich. Wer möchte kann auch die 2 Personenvariante ausprobieren, idealer Weise mit abgedeckten oder neuem Spielplan .
Abb.4 Ende einer 2 Person Partie
Pro & Kontra
Pro + Hohes Maß an Spieltiefe, es gibt viele mögliche Strategien + Sehr hoher Wiederspielreiz (wenn das Spiel gefällt) + Auch mit drei Personen sehr ausgeglichen + Viele interessante und neue Spielmechanismen + Geringer Glücksanteil
Kontra - Kann schnell sowohl anstrengend als auch stressig werden und sich mehr nach Arbeit denn nach Spiel anfühlen  - Kein lockeres Spielgefühl, keine Pausen, keine Erholung. Zwischen den Zügen wird nachgedacht (Was für mancha auch ein positiver Aspekt ist). - Es gibt keinen Mechanismus, der den führenden Spieler bremst. Bei starken Punktedifferenzen verliert das Spiel seine Spannung
Fazit Kohle ist ein Zugoptimierungsspiel. Im Gegensatz zur eher seichter Kost an Eurogames a la Siedler von Catan können die Punktestände hier am Ende sehr weit auseinander liegen, sollte die Zugoptimierung nicht gelingen. Im Weg stehen dabei das Kartenglück und die MitspielerInnen. Es können unterschiedliche Strategien ausprobiert werden, wer Kohle mag wird es also wahrscheinlich öfters spielen. Für SpielerInnen, die anspruchsvolle Strategiespiele eher als Arbeit denn als Spaß empfinden, sollte Kohle als Spiel nicht einmal in Erwägung gezogen werden. An thematischer Umsetzung, Artwork und Material sollte einE potentielleR KohlespielerIn nicht zu viel erwarten. Ganz unpassend sind diese Dinge zwar nicht umgesetzt, es gibt aber viele Spiele die in diesen Bereichen Kohle weit voraus sind. Die Unterschiede zwischen Brass und Kohle wurden bei Hall9000 zusammengefasst.
Martin Wallace Kohle : Mit Volldampf zum Reichtum von Pegasus Spieleverlag 2009

Brass Brass is set during the industrial revolution, from the middle to the end of the 18th century in Lancashire, Unitet Kingdom, where the world wide capitalism began. For many people, an appealing theme, but that should not be the reason why anyone plays Brass, because the theme is mentioned only in passing. Six of the games in the BGG Top 10 ranking (as of July 2011) are more or less abstract economic simulations. Players are thankful for thematic variety, no matter how high the level of abstraction is.
Fig.1 Brass : FRED Distribution Edition
The aim of the game Earn more victory points than the competition.
Rules "Okay, you guys, the first rule I need to explain is about this "virtual link" between Liverpool and Birkenhead... " Anyone who has already played Brass, recognizes the irony. It get the problem confused (special) rules in Brass on the point. In the game, players attempt to improve their income or be straight to take victory points by two actions each round. Either they make debts or they directly buildfrom the transport network, improve building industries, upgrade or activate them. For every action players must be placed a card (to build industries it must even be a matching card, the desired industry or the city of construction) and possibly the cost of action (in £) paid. The game is clearly divided in an expansion phase (channel period) and a phase in which the major points be made (rail period).
Fig.2 Components
Tips for beginners Do not read strategy guides, because an impotant part of the fun in Brass is the independent development of possible strategies that exist. The possibilities in Brass are also too diverse to explain them soon. The rules should be read excatly before starting the first game and possibly supplemented by a video. There are also very useful long- or short rule summarys, witch are very good to explain the game.
Fig.3 The Board
How it plays Dry, mathematical and interaction-free are the more negative descriptions of Brass. Positive, it can be described as largely luck-free, typical eurostiele strategy game on a heavy level. However, the game is not interaction-free in all, but the interaction is moving on a very subtle level. The strategic possibilities are overwhelming. Rather haphazard players can orient for their decisions in the game only to the most (small) luck element, the cards. The space for industry and transport network (channel / rail) are limited, which keep teh players to a competition sitiation. The mechanism for determining the starting player can be used very tactical. This is who has spent at least £ the last round. It playes with three and even with four players very good and very different. Anyone interested can also try the two players variant, ideally with a new game board.
Fig.4 End of a 2 players variant game
Pro & Contra
Pro + High deep of gameplay, there are many possible strategies + Very high replayability (for thus who like the game) + Even with three people very balanced + Many new and interesting game mechanics + Low-luck game
Contra - Can quickly be exhausting and stressful. Then it feel more like work than a game  - No real laxly, no breaks or rest in the game. Waiting time is for thinking (For some people this is a positiv aspect) - There is no mechanism to slow down the leader. With strong point differences the game lost its tension
Conclusion Brass is a game of move optimizing. In contrast to the rather shallow of eurostiele boardgames likes Settlers of Catan the scores at the end can be very far apart, should the players not succeed move optimizing. The luck by the cards and the co-players are prevent competition. It can be tried out different strategies, who like Brass has a reason to play it probably more often than only once. Whos mind during the challenging strategys rather feels like work than fun, Brass should not even be considered as a game. Implementation of thematic artwork and material should a potential Brass-player not expected too much. These things are not quite inappropriately, but there are many games that are far ahead of Brass in these points.
Martin Wallace Brass by Warfrog / FRED Distribution 2007
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