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Glory to Rome» Forums » Reviews

Subject: Gedanken zu Ruhm für Rom rss

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Gerald Friedrichs
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Erst mal: Warum Deutsch? Es gibt so viele Berichte zu einem Spiel in Englisch und irgendwie ist das doch schade. Es gibt doch auch so viele Spieler, die lieber in Deutsch lesen oder schreiben. Also einfach mal in Deutsch. Vielleicht findet das ja Anklang oder noch ein paar mehr, die es auch mal versuchen.

Dann auch vorweg: Ich möchte hier nicht ausführlich die Regeln diskutieren, vorstellen oder angeben. Wer sich für die Regeln interessiert, der sei auf die Anleitung verwiesen. Natürlich gibt es Details in den Regeln, die dem einen besser als dem anderen gefallen und die daher in einem Bericht zu einem Spiel aufgeführt werden sollten. Doch auf der anderen Seite ist es doch nicht der Plan, jedes einzelne Detail aufzuführen.

Das im Hinterkopf möchte ich mich nun mal an einem Bericht (ein paar Gedanken) zu Ruhm für Rom versuchen.

Einleitung, Gestaltung und Geschichte.
Ruhm für Rom ist ein Kartenspiel, bei dem es darum geht, die Stadt Rom wieder aufzubauen, nachdem Nero sie angezündet hat. Dafür übernimmt jeder Spieler die Rolle eines Bürgers, der versucht Baumaterial zu beschaffen, Häuser (und andere Bauwerke) zu bauen und hier und da auch mal etwas von dem Baumaterial zu verkaufen. Soweit die Einleitung und der Klappentext zu dem Spiel. Diese Idee kommt auch recht gut rüber und wird durch die Gestaltung der Karten unterstützt. Ich hatte jedes Mal wirklich den Eindruck gerade die Palisade, das Forum, den Markt oder nur eine Straße gebaut zu haben. Die Zeichnungen sind Comicartig, aber nicht übertrieben. Der Wiedererkennungswert ist hoch und nachdem ich mich ein wenig an die Zeichnungen gewöhnt hatte, musste der Text schon nicht mehr gelesen werden. Gleich auf den ersten Blick habe ich das Bauwerk (die Karte) erkannt und konnte es einsetzen. Hier also ein klares Plus für das Spiel. Zumindest für diejenigen, die Wert auf Gestaltung und Geschichte legen.

Spielerzahl und Dauer.
Die Spielerzahl ist mit 2-5 angegeben und das kommt auch gut hin. Das Spiel skaliert mit der Spielerzahl durch die Idee, benutzte Karten auf den Umschlagplatz zu legen. (Das Beschränkt die zur Verfügung stehenden Karten) Außerdem sind manche Ressourcen (innerstädtische Bauplätze, Umschlagplatz zu Beginn) auch durch die Spielerzahl begrenzt. 2-5 ist also tatsächlich eine realistische Angabe. Wobei allerdings erwähnt werden muss, dass manche Bauwerke bei mehr Spielern besser sind als andere. Es gibt doch in dem Spiel eine Menge an Interaktion und die funktioniert nun bei vielen Spielern anders als bei wenigen. Es gibt zum Beispiel ein Bauwerk, das es erlaubt, verwendete Senatoren auf die Hand zu nehmen. Dieses Bauwerk verhält sich völlig anders, wenn viele Spieler anwesend sind und Senatoren verwenden könnten. Dieses Bauwerk ist also bei vielen Spielern einfach anders zu bewerten. (Ob besser oder schlechter kann so direkt nicht gesagt werden. Siehe unten unter Wiederspielwert).
Die Dauer des Spiels ist mit 60+ angegeben. Auch diese Angabe war in den Runden, die ich gespielt habe recht gut. Mit neuen Spielern hat das Spiel etwas länger gedauert, mit erfahreneren Spielern (die nicht jedes Mal die Karten lesen müssen) kann es auch schon mal unter einer Stunde bleiben. Die Dauer ist recht unabhängig von der Spielerzahl, da jeder Spieler in jeder Runde mitspielen kann. Es gibt zwar einen Spieler der dran ist. Der entscheidet aber nur, was in der Runde getan wird. Mitspielen können die anderen Spieler dennoch und damit ist die Spieldauer kaum abhängig von der Spielerzahl.

Anspruch und Tiefe.
Der Anspruch ist recht hoch, da es viele Dinge zu beachten gibt. Man hat sechs verschiedene Aktionen (sieben mit Nachdenken) und es gibt einfach irre viele Gebäude, die fast jede Regel des Spiels wieder drehen. All das will berücksichtigt werden. Und dazu gibt es noch Einfluss, den die eigene Aktion auf die Aktionen der anderen ausübt. Zum Beispiel darf man nicht einfach mal "Kaufmann" als Aktion wählen, den das von der Karte auch repräsentierte Stein wandert dann auf den Umschlagplatz und der nachfolgende Spieler könnte in der nächsten Runde "Arbeiter" wählen um sich den Stein gleich zu nehmen. Noch mehr, das berücksichtigt werden will.
Für den Anfänger in dem Spiel gibt es noch eine weitere Schwierigkeit zu überwinden. Jede Karte hat fünf Bedeutungen. Das will erst mal verstanden und dann auch noch eingesetzt werden. Und für all die Aufschreie es gäbe nur vier Bedeutungen. Ich zählte: Rolle, Baumaterial, Fundament, Einfluss und die Funktion des fertigen Gebäudes. Die Anleitung (und auch der eine oder andere Review zu dem Spiel) nennt als vereinfachte Variante ein Spiel ohne eben diese Gebäudefertigkeiten. Das halte ich für unglücklich. Dann könnte ich mir die Gebäude auch selber sparen und müsste nur noch Rohstoffe sammeln. Das wird dem Spiel nicht gerecht.

Glück.
Es handelt sich um ein Kartenspiel. Es gibt einen verdeckten Stapel von Karten, die nachgezogen werden. Es gibt Karten, die man gleich zu Beginn verdeckt auf die Hand bekommt. Glück ist also schon nötig. Auf der anderen Seite kann man Karten auf vier verschieden Arten von der Hand aus einsetzen. Und die Chancen bei vier Karten auf der Starthand wirklich in allen vier Einsatzmöglichkeiten nichts zu haben sind gleich Null. Und zudem gibt es ja noch den "Senator", der als Joker für die Rolle eingesetzt wird. Glück ist ein Faktor. Jemand, der bei dem Spiel über Pech meckert, meint aus meiner Sicht damit aber nur, dass die von ihm gewählte Strategie eben nicht aufging. OK. Er hätte ja auch eine andere Strategie wählen können. Oder zwischendrin wechseln. Ist natürlich nicht so in diesem Extrem gültig, dieser Gedanke. Aber etwas ist da schon dran. Wenn man nun einfach kein Marmor bekommt. Dann bau halt ein Steingebäude. Oder viele Holzgebäude. Ist zwar schade um die schönen Funktionen der Marmorgebäude. Aber es geht auch anders. (Und Marmor war nur ein Beispiel. Das gilt analog auch für die anderen fünf Rohstoffe.)

Wiederspielwert.
Es gibt zig verschiedene Gebäude mit jeweils verschiedenen Fähigkeiten. Von diesen Gebäuden können aber nur wenige errichtet werden. Die Karten haben ja auch noch andere Funktionen und zum Errichten eines Gebäudes werden schnell mal 10-15 Karten benötigt. Das Gebäude selber, 1-3 Rohstoffe, 2-5 mal "Handwerker" oder "Baumeister" um das Fundament zu legen und die Rohstoffe anzubauen. Und "Arbeiter" um die Rohstoffe zu bekommen und damit ist gerade mal ein Bauwerk gebaut. In unseren Spielen wurden selten mal mehr als 6 oder 7 Gebäude gebaut. Worauf ich also hinauswill: Der Wiederspielwert ist aus meiner Sicht hoch. Es benötigt schon recht viele Spiele, bis jedes Gebäude mal gebaut wurde und bis man die eine oder andere Kombination mal ausprobiert hat. Vor allem, da schon mit der Starthand ein guter Teil des Weges bestimmt ist. Aus diesen wenigen Karten wird das erste Gebäude gewählt. Das muss zwar nicht so sein. Man könnte auch erst mal etwas anderes machen und nachziehen. Aber dadurch verliert man Zeit gegenüber den Mitspielern, die gleich mit einem Gebäude beginnen. Was tut man also, wenn der Mitspieler sich nun gleich zu Beginn für "Handwerker" oder "Baumeister" entscheidet?

Fazit, Vergleiche und persönliche Meinung.
Insgesamt ist das Spiel abwechslungsreich. Es ist möglich, das Spiel auch mit neuen Spielern zu spielen. Ein ausführliches Einarbeiten in Strategien und Möglichkeiten ist nicht nötig. Es funktioniert auch gut, wenn man einfach das für sich gute Gebäude baut und nutzt. Die Dauer von etwa einer Stunde ist für viele Situationen geeignet und 2-5 Spieler erlauben auch einen flexiblen Einsatz.
Verglichen mit "echten" Strategiespielen wie Agricola oder Caylus spielt hier Glück schon eine Rolle. Dafür muss man sich aber auch nicht so sehr einarbeiten.
Verglichen mit anderen Kartenspielen, bei denen es mehrere Bedeutungen auf den Karten gibt wie Race for the Galaxy oder San Juan ist hier viel mehr möglich. Es sind halt fünf Bedeutungen und alle können für sich genommen schon zum Sieg führen. Und dennoch sind alle Spieler gleichzeitig dran.
Verglichen mit klassischen Interaktionsspielen wie Siedler oder Diplomacy ist die Interaktion hier fast nur indirekt. Das hat zur Folge, dass es keine ausführlichen Diskussionen gibt über das sinnvolle vorgehen. Jeder kann für sich entscheiden, ob die Aktion den anderen hilft und ob es das wert ist. Man spielt aber auch nicht nur gleichzeitig. Die Interaktion ist vorhanden und Element des Spiels.

Für den kleinen Preis kann ich das Spiel nur empfehlen und mit Spielerzahl und Dauer ist es flexibel einsetzbar. Ich habe es für mich mit 8 bewertet.
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Gute Rezi, danke! thumbsup

Dein Einschätzungen kann ich nur teilen - ich würde allerdings die Spieleranzahl runtersetzen - das Spiel funktioniert meiner Meinung nach mit 5 Spielern nicht mehr so gut wie mit 3 oder maximal 4.
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Coen Velden
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Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung! thumbsup

Jetzt müsste nur noch diese Version in deutscher Sprache erscheinen:

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Coenst wrote:

Jetzt müsste nur noch diese Version in deutscher Sprache erscheinen:


ninja

Ganz ehrlich: ist das nicht zu nüchtern für so ein deutsches Ladenregal? Ich muss persönlich nicht überzeugt werden, ich finde den Minimalismus genial, aber ich habe halt Zweifel aus Marketingperspektive.
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Gerald Friedrichs
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Dem muss ich mich anschließen. Diese Gestaltung finde auch ich zu schlicht. Ich zweifel zwar nicht an dem Marktwert (ist doch eh mehr ein Spiel für Interessierte und nicht für Gelegenheitsspieler), aber das Feeling und dieser Aufbaugedanke kommen sicherlich nicht so gut rüber. Steht nicht zu befürchten, dass durch die schlichte Gestaltung das Spiel einfach nur noch zu Taktischen Überlegungen verkommt? So ein "ich bau mal das Gebäude" statt "Rom könnte noch eine Pallisade brauchen.". Ändert aber natürlich nichts am Spiel selber.
 
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Svend Sicker
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Againsto wrote:
[q="Coenst"]
Jetzt müsste nur noch diese Version in deutscher Sprache erscheinen:


Ich möchte auch die Black Box Edition auf deutsch!!! We want to see a german Black Box Edition!!!
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"Drool"
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Lomingen wrote:
Erst mal: Warum Deutsch? Es gibt so viele Berichte zu einem Spiel in Englisch und irgendwie ist das doch schade. Es gibt doch auch so viele Spieler, die lieber in Deutsch lesen oder schreiben. Also einfach mal in Deutsch. Vielleicht findet das ja Anklang oder noch ein paar mehr, die es auch mal versuchen.
Och, deutsche Reviews sind zwar natürlich seltener (schließlich gibt es kein deutsches Interface für BGG), aber es gibt sie. Und natürlich haben solche Reviews ihren Nutzen. Ich selber habe auch schon eine deutsche Review verfaßt (für Gears of War), und werde wohl auch in Zukunft noch mehr verfassen.

Diese Review gefällt mir jedenfalls. Und ich glaube, ich werde mir Ruhm für Rom irgendwann auch mal zulegen.

EDIT:
Ich finde die Black-Box-Edition übrigens auch häßlich.
 
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redsimon wrote:

Diese Review gefällt mir jedenfalls. Und ich glaube, ich werde mir Ruhm für Rom irgendwann auch mal zulegen.

EDIT:
Ich finde die Black-Box-Edition übrigens auch häßlich.

Nein, garnicht häßlich! Das Gegenteil ist der Fall. Verdammter Toaster.
Nur m.E. eben nicht ansprechend für Gelegenheitskäufer. Omi im Müller, ihr wisst schon.

Aber Ruhm für Rom sollte man auf jeden Fall im Haus haben (hüstel).

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aus sicherer quelle weiß ich das es hier mindestens über 100 deutschsprachige reviews gibt, alleine von einem autor :o) sogar eins zu ruhm für rom
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Gerald Friedrichs
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Wahrlich. Hatte ich übersehen. Wollte dir nicht zu Nahe treten. Wahrscheinlich hat mich das "German" in deinem Titel als englisches Wort einfach abgeschreckt. Vielleicht aber auch nur einfach übersehen. Lasst uns dennoch ein wenig Werbung für ein paar mehr deutschen Beschreibungen machen. Englisch überwiegt ja doch irgendwie.
 
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Lomingen wrote:
Lasst uns dennoch ein wenig Werbung für ein paar mehr deutschen Beschreibungen machen. Englisch überwiegt ja doch irgendwie.
Das Problem hierbei liegt einfach daran, dass Du damit die Reichweite Deines Werkes drastisch einschränkst. Wieviele hier am Geek sprechen deutsch? Vermutlich sowas wie 1 oder 2 Promille. Du hast recht viel Arbeit in Deine Beschreibung gesteckt und bis jetzt 13 (Post) und 11 (Thread) Thumbs dafür bekommen. In Englisch wären das mittlerweile mindestens 70.

Ich denke, dass die Geeks beim Redesign der Site ein wenig mehr Rücksicht auf die Sprache nehmen werden und eventuell 'fremdsprachiger' Content mehr berücksichtigt wird.
Schau ma mal meeple
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PzVIE wrote:
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Das Problem hierbei liegt einfach daran, dass Du damit die Reichweite Deines Werkes drastisch einschränkst. Wieviele hier am Geek sprechen deutsch? Vermutlich sowas wie 1 oder 2 Promille. Du hast recht viel Arbeit in Deine Beschreibung gesteckt und bis jetzt 13 (Post) und 11 (Thread) Thumbs dafür bekommen. In Englisch wären das mittlerweile mindestens 70.
Das stimmt schon, aber der Sinn der deutschen Reviews ist es ja, anderen Leuten sowas zur Verfügung zu stellen, und nicht Anerkennung abzusahnen.
Außerdem kommen auch User hierher, die sich nicht anmelden.
Es gibt noch einen dritten Zweck für deutsche Reviews: Ich merke immer wieder, das man sich auf Deutsch ganz anders über so ein Spiel unterhält. Hat sicherlich kulturelle Gründe. Jedenfalls mag ich diese Art und Weise der Diskussion.
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redsimon, ich bin ganz bei Dir. Mehr "fremdsprachiger" content (was für ein schönes, deutsches Wort meeple) kann dem Geek nicht schaden!
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Gerald Friedrichs
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Mir ging es auch hauptsächlich um deutschen Inhalt hier. Außerdem habe ich beim Blättern und Stöbern den Eindruck, dass polnischer, portugiesischer oder spanischer Inhalt stärker vertreten ist als deutscher. Mag nur ein Eindruck sein, aber dennoch.

Und ein weiterer Punkt noch: Wenn es mehr deutschen Inhalt gibt, finden sich vielleicht auch mehr deutsche Nutzer und mehr Deutsche, die Inhalt beitragen.
 
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f s
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Quote:
Die Anleitung (und auch der eine oder andere Review zu dem Spiel) nennt als vereinfachte Variante ein Spiel ohne eben diese Gebäudefertigkeiten. Das halte ich für unglücklich. Dann könnte ich mir die Gebäude auch selber sparen und müsste nur noch Rohstoffe sammeln. Das wird dem Spiel nicht gerecht.

Naja - das Spiel empfiehlt ja aber auch, dass nur als Einführung zu verwenden, um neue Spieler an das Spiel heranzuführen. Ist halt dann weniger auf einmal. Man soll sogar nur den halben Stapel verwenden, damit es schneller zu Ende ist. Das Ganze ist also keineswegs als vollwertige "vereinfachte Variante" zu lesen, sondern als Lernhilfe.

Ich finde die deutsche Version von Lookout eigentlich sehr hübsch. Die minimalistische Ausgabe gefällt mir auch. Was das marketing angeht, habe ich einfach keine Lust mehr auf diese Argumente. Mir reicht die Frage, ob ich das haben will, oder nicht. Vorauseilender Gehorsam vor Markt und Marketing (beides wohl auch missverstanden) bringt uns nicht weiter.
 
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